Wer eine Reise tut, der kann auch was erzählen. Das dürfte für E-Scooter durchaus zutreffend sein. Hier mal eine schnelle Kurzfassung unseres Trips Wien-Teesdorf (32 km laut Routenplaner).
- E-Racer unterwegs nach Teesdorf
- Wirklich schon leer?
- E-Racer beim Aufladen bei Fa. Ebner
Wie es sich für umsichtige Elektro-Enthusiasten gehört, haben wir unseren E-Racer am Donnerstag (3.7.) brav aufgeladen, um dann heute (4.7.) vom Büro in der Wiener City zu unseren Fahrsicherheitszentrum nach Teesdorf zu fahren. Dort kann man gut testen, Fotos machen etc. etc.
Und die Distanz ist ja nur 32 km laut Routenplaner – also kein Problem für die 50 – 70 km Reichweite des E-Racer. So nimmt also der erfahrene Biker Willy den E-Racer unter seine Fittiche und startet los. Ich im Dienstauto hinterher.
In Wien erfreut sich Willy am flüssigen Mitschwimmen im stauigen Verkehr, nur die Straßenbahnschienen taugen ihm nicht. Schließlich ist er zuletzt auch mit dem Radl in die Schienen gekommen…
Aber dann der Überlandteil. Knapp vorbeirasende LKW, bei jeder kleinen Steigung Abfall der Geschwindigkeit auf teilweise unter 30 km/h, große Probleme mit Gegenwind. Wir bleiben zwei Mal kurz stehen, um die Nerven zu beruhigen.
Dann die letzten Kilometer. Der E-Racer wird immer langsamer, nimmt kaum noch Gas an. Eine kurze Pause soll die Batterien regenieren, bringt aber letztlich nichts. Drei Kilometer vor dem Ziel in Teesdorf geht nichts mehr. Wir stehen direkt vor einem Autohändler (Fa. Ebner), wo wir freundlicherweise nachladen dürfen. Herzlichen Dank an den netten Verkäufer!
Fazit: Überland ist gefährlich auf Hauptdurchzugsstraßen, weil man einfach zu langsam ist und schon bei kleinen Widerständen (Wind, Steigung) viel an Speed verliert. Und die Akkus hielten noch nicht, was versprochen wurde (statt mindestens ca. 50 km nur 28 km!). Vielleicht weil der E-Racer noch ganz neu ist. Mal sehen.
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